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AvatarMartina F.
26.11.2025
5.005.005.005.005.00
Výhody:
Jsem spokojená.
AvatarBronislava T.
10.10.2025
5.005.005.005.005.00
Výhody:
Rychlost dodání
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Žádné
AvatarRENATA P.
22.04.2025
4.504.504.504.504.50
Celkový názor:
Ke knížce o Švýcarsku byla přiložena mapa Bernu, o kterou mi vlastně hlavně šlo a kterou jsem nemohla nikde jinde sehnat. Děkuju.
AvatarJiří K.
06.04.2025
5.005.005.005.005.00
Celkový názor:
Naprosto spokojen rychlé doručení zboží kvalita knihy potvrzena férová cena.
AvatarValentin H.
14.03.2025
5.005.005.005.005.00
Celkový názor:
Velmi rychle,slusne jednani.
AvatarJan T.
16.09.2024
5.005.005.005.005.00
Celkový názor:
Velmi peclive zabalena zasilka :-)

Eger – Stadt der europäischen Geschichte (BOLDT, Frank)

09244E1

použité

1 ks

Ein Essay über die deutsch-tschechische Koexistenz.

Více informací

Skladem

240 Kč

Podrobnosti

Hmotnost644 g
ISBN978-80-7432-076-7
Jazykněmecky
Kontrola úplnosti knihykniha je kompletní, nechybí žádná stránka
Místo vydáníPraha
Počet stran364
Rok vydání2010
Stavpěkně zachovalá
Vazbavázaná (pevné desky)
Vydání1. vydání
VydavatelPaseka

Popis

Boldts Buch über die Freie Stadt Eger, die über Jahrhunderte hinweg eine Pfandschaft des Königreichs Böhmen war, ist keine typische historische Studie. Boldt versucht darin anhand der Geschicke der Stadt die tieferen Zusammenhänge der deutschtschechischen Koexistenz zu erfassen, hebt die spezifischen Züge der traditionellen Gesellschaft in der Mitte Europas hervor und setzt sich mit der Entwicklung in der Zeit des Nationalismus auseinander. Boldt lehnt dabei jedoch die von manchen Historikern vertretene These einer „Konfliktgemeinschaft" in den böhmischen Ländern ab. Der Autor fordert eine neue Begrifflichkeit des historischen Diskurses, auch wenn er einige kontroverse Thesen wieder aufgreift, die einer weiteren Diskussion und Klärung bedürfen.

Den auf einen Dialog hin angelegte Essay ergänzt ein fundierter Kommentar des tschechischen Historikers Vratislav Vaníček, der Boldts Überzeugung teilt, dass die Vergangenheit weder durch einen dicken „roten Strich", noch durch wissenschaftliche Monologe „gelöst" werden könne. Das Buch unterstützt die bislang zu wenig gepflegte Bewertung der Vergangenheit, aber auch der gegenwärtigen Politik durch das Prisma einer europäischen Perspektive. Das vorhegende Buch wird von der Stiftung Europäisches Comenium im Zusammenhang mit dem 950. Jahrestag der ersten urkundlichen Erwähnung Egers (1061-2011) und zur Würdigung der grenzüberschreitenden Mittlertätigkeit Frank Boldts herausgegeben. Das Projekt wird vom Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds und von der Stadt Eger gefördert. Projektpartner sind für die tschechische Seite das Europäische Comenium Cheb (Eger) und für die deutsche Seite die Otnant-Gesellschaft für Geschichte und Kultur der Euregio Egrensis mit Sitz in Ebnath/Oberpfalz. Projektkoordinatorin ist Boldts langjährige Lebensgefährtin Nella Michailovskaja.

Autor

BOLDT, Frank BOLDT, Frank

Frank Boldt (1942-2006), ein deutscher Slawist und Bohemist, der zuletzt auch die tschechische Staatsbürgerschaft besaß, ist mehr als nur ein Wissenschaftler gewesen. Er unterstützte Oppositionelle in der kommunistischen Tschechoslowakei, Polen, den baltischen Ländern sowie im Exil. Boldt wirkte als Hochschullehrer an der Universität Konstanz, der Universität Bremen, der Prager Karlsuniversität und der Westböhmischen Universität in Pilsen. Als Leiter der Landeszentrale für Politische Bildung in Bremen machte er sich um die Förderung der kulturellen Beziehungen zu Mittel- und Osteuropa verdient. Später verlegte er seinen Wohnsitz nach Cheb (Eger), wo er die Stiftung Europäisches Comenium gründete und grenzüberschreitende Kooperationen etablierte.

Das Buch von Frank Boldt wurde kurz vor dem Tod des Autors im Jahr 2006 verfasst. Die Anmerkungen stammen größtenteils aus der Feder des Prager Historikers Vratislav Vaníček. Sie führen den freundschaftlichen Dialog, der durch den jähen Tod des Autors unterbrochen wurde, fort. Einige Anmerkungen steuerten auch die Historiker Jaromír Boháč, ehemaliger Leiter des Egerer Stadtarchivs, und 01-dřich Kortus sowie der Germanist Vladimír Cinke bei. Michal Svatoš vom Archiv der Karlsuniversität verfasste das Vorwort. Die Journalistinnen Maria Hammerich-Maier und Katrin Materna besorgten die deutsche Übertragung des Kommentars.

(Zdroj textu: přebal knihy "Eger – Stadt der europäischen Geschichte", 2010, Paseka, Praha, ISBN 978-80-7432-076-7.)

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