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Harlequin - Romance č. 66 B 02/94 |...
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Frank Boldt (1942-2006), ein deutscher Slawist und Bohemist, der zuletzt auch die tschechische Staatsbürgerschaft besaß, ist mehr als nur ein Wissenschaftler gewesen. Er unterstützte Oppositionelle in der kommunistischen Tschechoslowakei, Polen, den baltischen Ländern sowie im Exil. Boldt wirkte als Hochschullehrer an der Universität Konstanz, der Universität Bremen, der Prager Karlsuniversität und der Westböhmischen Universität in Pilsen. Als Leiter der Landeszentrale für Politische Bildung in Bremen machte er sich um die Förderung der kulturellen Beziehungen zu Mittel- und Osteuropa verdient. Später verlegte er seinen Wohnsitz nach Cheb (Eger), wo er die Stiftung Europäisches Comenium gründete und grenzüberschreitende Kooperationen etablierte.
Das Buch von Frank Boldt wurde kurz vor dem Tod des Autors im Jahr 2006 verfasst. Die Anmerkungen stammen größtenteils aus der Feder des Prager Historikers Vratislav Vaníček. Sie führen den freundschaftlichen Dialog, der durch den jähen Tod des Autors unterbrochen wurde, fort. Einige Anmerkungen steuerten auch die Historiker Jaromír Boháč, ehemaliger Leiter des Egerer Stadtarchivs, und 01-dřich Kortus sowie der Germanist Vladimír Cinke bei. Michal Svatoš vom Archiv der Karlsuniversität verfasste das Vorwort. Die Journalistinnen Maria Hammerich-Maier und Katrin Materna besorgten die deutsche Übertragung des Kommentars.
(Zdroj textu: přebal knihy "Eger – Stadt der europäischen Geschichte", 2010, Paseka, Praha, ISBN 978-80-7432-076-7.)
Ein Essay über die deutsch-tschechische Koexistenz.